Engel

(Schwerpunktthema von Wendezeit 1/01)

Engel - unsere stillen Helfer

Roswita Sommer

Es werden zunehmend Schriften, Bücher und Bilder über Engel und deren Wirkungsbereich angeboten. Selbst die Kirchenprediger scheinen wieder vermehrt den Dienst und die Gegenwart der Engel in die Predigten einzubeziehen. Das wäre eigentlich nur natürlich, wird doch angeblich das Wort „Engel" in der Bibel 295 Mal aufgeführt und ihre Existenz und Tätigkeit erwähnt. Zahlreich sind die Berichte über ihre Verkündigungen, Anweisungen, rettenden Hilfeleistungen und Segnungen.

In jeder Kultur und in den verschiedenen Religionen werden sie erwähnt, oft mit anderen Namen, aber immer als Ausführende des göttlichen Willens. Durch alle Zeiten blieb jedoch das Wissen um die Hilfe der Engel und ihre Dienste für die Menschheit glücklicherweise erhalten und wurde von sensitiven, hellsehenden Künstlern in ihren Werken verewigt. Wir kennen aus vergangenen Jahrhunderten verschiedene große Maler, Dichter, Bildhauer, Komponisten, Mystiker, die ihr inneres Wissen um die Existenz der uns Menschen umgebenden Engel in ihrem künstlerischen Ausdruck darlegten. Wer kennt nicht z.B. herrliche religiös betonte Malereien mit Darstellungen von Engelwesen in allen Schattierungen und Größen? Wer hat nicht schon in Dichtungen bekannter früherer Dichter von Engeln gelesen? All diese Künstler schauten Engel in ihrem ganzen Erfahrungsbereich und sie versuchten, ihr Wissen den Menschen nahe zu bringen.

So sollten denn eigentlich diese wiederholten Hinweise die Wirklichkeit der Engel und den Wert für die ganze Menschheit verdeutlichen. Warum aber reden wir Menschen von heute dennoch so wenig von den Engeln? Sollten sie nicht einen viel größeren Stellenwert in unserem Leben und Glauben haben? In unserer eher materialistisch ausgerichteten Zeit hat man sie leider immer mehr in die ferne Welt verbannt und unser Denken ließ kaum etwas Existentes zu, das nicht sicht- und beweisbar ist. Im Laufe der Jahrhunderte ist von vielen Menschen durch Ängste, Unwissenheit und Zweifel eine Mauer von Skepsis und Unglauben errichtet worden, die in Bezug auf die Realität der Engel unübersteigbar erscheint. Doch es gehört nun anscheinend zu den Zeichen der anbrechenden neuen Zeit des Wassermannzeitalters, dass heute mehr Menschen die Existenz der Engel intuitiv selbst wahrnehmen, ja oft ihre stille Anwesenheit um sich fühlen. Langsam erweitert sich ihr Bewusstsein und es wandelt sich die Annahme von der Existenz lichtvoller Wesen. Neue Horizonte öffnen sich ihnen.

In der Bibel haben die Engel eine Doppelfunktion. Entweder stehen sie im Dienste Gottes zu dessen eigener Verherrlichung oder Gott braucht sie als seine Boten für die Welt, für die Menschheit. Aus Menschenmund hören wir andererseits zahlreiche Berichte in Büchern über Begegnungen mit den Engeln in persönlichen Erlebnissen. Sensitive Schriftsteller, Hellwissende, Hellhörende oder Hellsehende berichten von ihrem inneren sicheren Wissen um die Tätigkeiten der Engel. So wird gesagt, dass sie als Begleiter, als Führer, als Beschützer, als Freund in Erscheinung treten oder unsichtbar uns dienen. Sie sind an unserer Seite, um uns zu belehren, uns zu helfen, das Leben in der Materie zu erfüllen und bestehen, ja auch uns zu inspirieren, uns unter Umständen zu warnen. Wir sind in der Tat viel häufiger von Engeln umgeben, als wir annehmen. Wir sollten versuchen, uns innerlich für sie zu öffnen, um ihre Gegenwart in unseren Heimen, unseren Andachtsstätten und im Leben derer, die uns lieb sind, zu erbitten und anzunehmen.

Mit dem Namen „Engel" verbinden die Menschen meist etwas Zartes und Kleines. Mit wenig Ausnahmen sind sie jedoch kraftvolle Wesen, die über Fähigkeiten und Erfahrungen verfügen, die alles menschliche Begreifen übersteigen. Sie besitzen meist eine große Lichtausstrahlung, in die sie oft ganze Menschengruppen, Orte und Ansammlungen einschließen können. Es gibt kaum einen Dienst, den sie nicht zu leisten imstande wären. Wenn die Engel „Boten Gottes" genannt werden, so trifft dies zu, denn sie sind die Überbringer aller göttlichen Kräfte und Tugenden. sie nehmen die hohen Schwingungen auf und tragen sie dorthin, wo Mangel herrscht an Licht, oder Kraft, oder Heilung, oder Frieden, usw. Nie würden sie versuchen, den Menschen etwas aufzuzwingen; sie gehen grundsätzlich nur dorthin, wo sie „eingeladen", anerkannt, geliebt oder zumindest geduldet werden, mit Ausnahme des persönlichen Schutzengels der einzelnen Menschen.

Wie sehr ist doch die Menschheit davon abgekommen, die Engel anzurufen und sie in ihre Welt einzulassen, denn sie sind voller Liebe und Hingabe für ihren Dienst und erwarten so gerne den Ruf der Menschen, dem sie folgen, soweit es das Gesetz zulässt.

Meistens werden die Engel mit Flügeln dargestellt. Dies deswegen, weil ihre hohe Schwingung, die von ihnen ausstrahlt, für den malenden und hellsichtigen Künstler als „Flügel" gedeutet wurde. Man konnte sich keine andere Fortbewegungsart als das Fliegen vorstellen. Doch die Engel bewegen sich sozusagen auf magnetischen Kraftströmen, von herrlichsten Farben und Klängen begleitet.

Um Engel zu Feierlichkeiten oder anderen Vorgängen wie Gottesdienste, Meditationen, Heilungsdienste und auch im täglichen Leben heranzuziehen, muss man eine harmonische Atmosphäre schaffen. Das nehmen die Engel wahr. Wo immer Menschen Gebete oder Anrufungen sprechen, ob einzeln oder in Gruppen, dort versammeln sich die Engel aus allen Richtungen kommend, Kreise bildend, sich formierend, um mitzusingen, unseren Ruf zu verstärken und die Lichtenergien zu verteilen. In bewusster Verbindung mit den Engeln ist der Mensch Empfänger himmlischer Gaben der Freude, Spannkraft und Erleuchtung für sein Schaffen. Eine solche Verbindung kann so weit entwickelt werden, dass Engel und Menschen auf Erden gemeinsam arbeiten oder dienen, so nahe wie zwei Menschen, jedoch mit reicheren Ergebnissen. Es gab Zeiten, da die Engel sichtbar für die Menschen waren, und dies - so wird gesagt - wird in kommender Zeit wieder so sein!

Persönliche Schutzengel

Jeder Mensch hat einen - seinen - Schutzengel. Dieser „Engel des Dienstes", den er freiwillig und unpersönlich tut, ist sein ständiger Begleiter und wartet nur darauf, sehr oft vergeblich, dass ihm Gelegenheit geboten wird, seinem Schützling zu helfen. Geduldig begleitet er seinen Schutzbefohlenen wo immer er sich hinbegibt. Die Engel des Dienens müssen eine große Erfahrung in sämtlichen Gott-Tugenden haben und diese ihrem Schützling verwirklichen helfen. Da der Mensch seinen freien Willen hat, weiß der Engel nicht im Voraus, wie er sich entwickeln wird und ob er je bereit sein wird, ihn, den unsichtbaren Freund, einmal anzuerkennen, ihn zu lieben und mit ihm zu wirken. In vielen Fällen helfen die Engel ihrem Schützling, wenn er schläft, um ihm in seinen Gefühlen oder in physischen Nöten die erforderliche Energie zu übertragen. Wie oft erwacht der Mensch morgens froh, von innerem Glück erfüllt und weiß nicht recht, woher dies kommt.

Die Schutzengel müssen sich selbst ein Bewusstsein der Reinheit und Stärke erhalten. Sie müssen die Verpflichtung erfüllen, bestimmten Menschen zu dienen. Die Verantwortung des Engels ist es, der Seele Hilfe zu leisten und ständig zu versuchen, Impulse der Harmonie zu geben. Des Schutzengels Bestreben ist, seinen Schützling auf die endgültige Vollendung, die Gottes-Sohnschaft, den vollkommenen Menschen, Christus gleich, hinzusteuern. Dies alles gibt uns eine gewisse Vorstellung von der Größe der Aufgabe eines Schutzengels. Er kennt den Sinn und Zweck all dessen, was seinem Schutzbefohlenen widerfährt. In Notsituationen kann der Schutzengel augenblicklich seine Schwingung herabmindern, wodurch er dem menschlichen Auge für kurze Zeit in seiner Lichtgestalt sichtbar wird. Viele haben auch schon seine Stimme gehört, die Hilfe brachte. Er übermittelt seine Botschaft oder Warnung und ist plötzlich wieder unsichtbar, als hätte er sich in Luft aufgelöst. Es gibt viele Berichte über das wunderbare Eingreifen des Schutzengels.

Jedes Menschenkind kann außer seinem Schutzengel noch andere geistige Helfer haben, sei es einen Geistführer, vielleicht gar einen Aufgestiegenen Meister der Lichtwelt oder andere unbekannte Helfer. Es liegt am Menschen selbst, wie viele Helfer und Licht-Freunde er Kraft seiner bewussten Aufmerksamkeit, seiner geistigen Reife, seiner tugendhaften Reinheit und seinen Aufgaben um sich hat.

Gefangene und gefallene Engel

Es haben immer viele Engel während der Jahrtausende die Erlaubnis erhalten, physische Körper anzunehmen. Sie dienen als Mensch, unerkannt, oft in vielen misslichen Situationen. Sie kommen freiwillig und mit reiner Seele, übernehmen genetische Faktoren, also erbliche Belastungen wie Talente, aber auch Umwelteinflüsse. Nicht selten übernehmen sie auch noch die Abtragung von karmischen Belastungen einer anderen Seele oder gar mehrerer Seelen, um ihnen zu geistigem Fortschritt zu verhelfen. Man nennt solche Engel „gefangene Engel", weil sie ihre himmlische Freiheit eintauschen gegen das Gefangensein in einem physischen Körper.

Durch solche irdischen Verkörperungen erfahren die Engelwesen auch leiblich die Erfahrungen, Bedürfnisse, Freuden und Nöte der Menschen und können hernach ein besseres Verständnis haben für die auf der Erde lebenden Menschen. Dies dient ihnen auch zu besserer Führungsmöglichkeit von der geistigen Seite her wie aber auch zu ihrer eigenen „Beförderung", denn, wie es eine Meister-Hierarchie gibt, so gibt es auch eine Engelhierarchie. Durch das Abtragen karmischer Schuld für einverleibte Seelen können die Engel in eine höhere Funktion gelangen, obschon das Höhersteigen der Engel auf der Leiter in der geistigen Welt durch anderweitiges Dienen auch möglich ist.

Viele dieser leuchtenden, unschuldigen Wesen, welche die Erlaubnis zur Einkörperung erhalten haben, verstricken sich leider manchmal in verschiedenartige Negativitäten und verschulden sich durch eigenes Verhalten, d.h. sie „fallen". Man nennt sie daher „gefallene Engel". Sie haben ihren Zustand der Reinheit verloren. Die vielen misstönenden Gedanken, Gefühle, gesprochenen Worte und unguten Taten der Menschheit, der zu helfen sie gekommen waren, wurden von ihnen aufgenommen, d.h. sie sind in die niedere Schwingungsrate der Menschheit abgesunken. Tief in der Substanz des Ätherkörpers (Unterbewusstseins) solcher Menschen ruht jedoch verschüttet eine schwache aber beharrliche Erinnerung an ihre einstige göttliche Natur und die herrliche Freiheit dieser Reiche, derer sie sich einst in den lichten Sphären erfreuten. Dies erzeugt oft einen ungeheuren Kampf bei den Bemühungen eines gefallenen Engels, die Vollkommenheit seines einstigen göttlichen Zustandes wieder zu erlangen. So haben sie denn ihre eigentliche Mission, für die sie sich einverleibt haben, nicht erfüllt und es bedingt oft eine Neuinkarnation, um den selbst verursachten karmischen Schaden wieder gut zu machen. Ihr Opfer war und ist ein Liebes-Opfer, und wir wollen all diese „Freiwilligen der Liebe" nicht vergessen, die in den Hüllen des Fleisches gefangen sind.

Ähnliches kann auch bei Seelen des erreichten Meistergrades passieren, wenn sie freiwillig für eine besondere Aufgabe sich wieder auf Erden inkarnieren. Auch sie können natürlich ihre Mission verpassen und müssen mit einer nachfolgenden Inkarnation wieder gut machen .

Seien wir also immer vorsichtig im Verurteilen unserer Mitmenschen, wenn sie Schweres zu tragen haben, derweil wir sie doch als so liebenswürdige, duldsame und edle Menschen kennen. Wir wissen nicht, ob nicht hinter solchen Mitmenschen eine Engelseele oder sonst eine unschuldige steckt!

Eine glückliche Zeit für die Engel sind bei uns die Weihnachtstage, denn der Menschen Sinn ist dann mehr für sie geöffnet. Man singt von Engeln, spricht von ihnen. Das ist die große Gelegenheit des „Sich-Verschenkens". Alle Eltern sollten in den Kindern den Glauben an die Engel nähren, ihn fördern und ihr Interesse wecken, ihnen von ihren Schutzengeln erzählen, der immer an ihrer Seite ist. Wir können dadurch in den Kindern Saiten zum Klingen bringen, die uns vielleicht staunen lassen. Die kindliche Seele ist noch rein und aufnahmebereit, so dass wir sie über die stillen Engel belehren sollten, statt durch Film und unpassende Lektüre Gewalt und Rücksichtlosigkeit in ihr noch unverdorbenes Bewusstsein aufnehmen zu lassen.

Hier möchte ich beifügen, dass das vermehrte Licht, sichtbar durch Kerzen, unsichtbar für uns durch Gebete, durch Weihnachtsmusik und -gesänge im Weihnachtsmonat hervorgerufen, eine große Freude für die Engel und ein Segen für die Menschheit ist. Unsere Welt hat so sehr Licht nötig, edle Gedanken und Freudesgefühle, das der Erhebung der Gemüter und der ganzen Menschheit dient. Auch der zu dieser Jahreszeit verstärkte Wunsch des Schenkens, des Freude Bereitens und die Freude des Beschenktwerdens ist Nahrung für unsere Seele. Wenn auch leider heutzutage allzu materialistische Verlockungen in uns erweckt werden, so ist es immer noch weniger nachteilig als wenn der ganze Zauber der Weihnachtszeit unterdrückt oder gar fallengelassen würde. Auf diese Gedanken sollten wir diejenigen Mitmenschen darauf aufmerksam machen, die stets den Weihnachtstagen entfliehen. In einer geheimen theosophischen Schrift steht:

Die Schwingungen des Klanges sind von großer Bedeutung. Durch die Ausstrahlung der Musik wird mehr Licht in diese chaotische Welt gebracht, allerdings nur von harmonischer. Konzerte jeglicher Art tragen zur friedvollen Harmonisierung unserer Erde bei. Die „Engel der Musik" sind stets über Konzertsälen, Opernhäuser, Kirchen und überall, wo Musik gemacht wird, anwesend. Es gibt z.B. herrliche Chöre und Konzerte, wo man beim Hören innerlich weiß: Hier sind himmlische Wesen mit dabei. Sie tragen die Essenzen der Musik weiter in die Atmosphäre und um die ganze Erde. Durch die Schwingungen der Musik ist die Erde vor größten Verwüstungen bewahrt worden, denn die schlimmen Disharmonien, die unseren Planeten erschüttern, können zu einem Teil durch harmonische Klänge neutralisiert werden.

Harmonie ist der Grundton der Schöpfung. Durch erlesene Musik tragen wir zur Umwandlung von vielem Übel bei. Jeder Einzelne kann mitwirken, indem er in seinem Heim viel Musik macht, egal, ob Hausmusik oder mit Wiedergabegeräten - immer wird durch Musik die Schwingung erhöht. Dazu können oder sollten wir die Engel einladen und sie bitten, die freigegebenen Energie-Schwingungen in Krankenhäuser, Stätten der Not usw. zu bringen, um die Seelen der Bedrückten zu laben.

Wir kennen die Namen „Seraphim" und „Cherubim" aus der Bibel und den Kirchenliedern. Die Lenker und Leiter der Engelwelt sind die großen Erzengel, in unserer Bibel auch die „sieben Geister vor dem Thron Gottes" genannt. Die Aufgaben dieser Wesen vollziehen sich in Sphären, die unser Wesen noch nicht erfassen kann. jeder der sieben Erzengel dient auf einer bestimmten Ebene oder einem der Strahlen.

Erzengel Michael ist der König und Herr aller Erzengel und aller Engelscharen, der Schutzengel und Wächter von allen Engeln und Menschen. Deshalb wird er auch der „Fürst der himmlischen Heerscharen" genannt. Er trägt ein blaues Flammenschwert in der Hand (so wird er in der Malerei stets dargestellt) und kann uns von allen Begrenzungen frei schneiden, wenn wir ihn darum bitten. Selbstverständlich können wir ihn auch um persönlichen Schutz anrufen, in Momenten der Gefahr oder wo immer wir uns befinden. Auf unsere Bitte hin kommt er auch immer wieder, um uns in unserer Glaubenskraft zu stärken, uns zur Tat aufzurufen, zu beschützen. Wir rufen ihn auch mit Vorteil an, um uns vor niederen Wesenheiten zu beschützen.

Erzengel Raphael ist der Engel der Heilung, der Weihung und der Widmung. Seine Flamme und sein Strahl der Kraft sind grün. Ärzte, Krankenschwestern, Priester und Pfarrer, Nonnen usw., alle, die ihre Kraft uneigennützig widmen, um dem Leben zu dienen, stehen unter seinem speziellen Segen, seiner Obhut und Strahlung. Auch ihn dürfen wir um Hilfe bitten.

Erzengel Gabriel ist der Engel der Visitation und der Verkündigung. Seine Flammenfarbe und sein Strahl sind weiß.

Erzengel Chamuel ist der große Engel der Anbetung und der Verehrung. Seine Flamme und sein Strahl sind rosa. Er vertritt auch den Aspekt der Liebe. Sein Dienst ist es auch, alles Gute zu vervielfältigen und zu vermehren, wenn wir ihn darum bitten.

Erzengel Jophiel ist der Engel der Erleuchtung und der Weisheit. Er belehrt die Engel und bereitet sie vor auf ihre speziellen Dienste. Seine Flammenfarbe und sein Strahl sind golden.

Erzengel Uriel vertritt die Aspekte des Dienens und des Friedens. Er dirigiert die Scharen der Engel, die über Kirchen und Tempel sind, wo Gott verehrt wird, und schickt sie in alle Himmelsrichtungen, um die Kraft und den Segen, die ausgelöst wurden, allen Menschen, die Hilfe brauchen, zu bringen. Seine Flammenfarbe und sein Strahl sind rubin/gold.

Erzenkel Zadkiel ist der Engel der Anrufung (Invokation). Seine Flamme und sein Strahl sind violett. Er arbeitet mit dem großen Aufgestiegenen Meister Saint Germain zusammen und hat auch mit der Umwandlung negativer Kräfte durch das Violette Feuer zu tun.

In gewissem Sinne sind also die Engel spezialisiert auf entsprechende Gott-Tugenden. Unter den Heerscharen der Engel gibt es z.B. Engel des Friedens, Engel des Glaubens, Engel der Weisheit und der Erleuchtung, Engel der göttlichen Liebe, Engel der Heilung, Engel des Trostes, Engel der Reinigung, Engel der Weihung, Engel des Dienens, Engel der Barmherzigkeit und des Mitgefühls, Engel des Schutzes usw. Sie verkörpern alle göttlichen Tugenden in unvorstellbarer Vielfalt. Wenn sie gruppenweise gemeinsam in Aktion treten, bilden sie lodernde Lichtzentren. Sie strömen dann aus ihren Wesen mächtige Lichtstrahlen aus in den jeweiligen Farbschwingungen, zu deren Energiefeld oder Tugendkraft sie gehören bzw. unter welchem Strahl sie dienen.

Aus einem Vortrag von Roswita Sommer, Theosophin und Interpretin der kosmischen Gesetze.



Die geistige Hierarchie

H.K. Iranschähr

Vom Atom bis zum höchsten Engel ist alles Erschaffene in unendliche Stufen der Entwicklung eingeordnet und wird nach dem Plane Gottes geleitet.

Alles im Weltall ist auf einer wunderbaren, stufenmäßigen Ordnung aufgebaut. Das Universum wird als Gottesstaat von vielen unzählbaren kosmischen Machtzentren oder Hierarchien organisiert un von göttlichen, erhabenen Wesenheiten regiert. So ist es auch mit der Erde.

In allen Religionen

Die höheren, für die physischen Augen unsichtbaren Wesen, welche unsere Welt regieren, sind in den drei semitischen Religionen des Judentums, des Christentums und des Islams Erzengel, Gewalten, Herrschaften, Throne, Engel, Cherubime usw. genannt worden.

In den drei arischen Religionen des Brahmanismus, Mazdaismus (Religion Zarathustras) und Buddhismus finden wir dieselben kosmischen Hierarchien und geistigen Herrscher unter anderen Namen.

Die Mythologie und die Religionsgeschichte beweisen, dass bei den meisten Völkern der Glaube an die Götter oder Geister und Engel, die im Auftrage des höchsten Gottes alle Angelegenheiten der Menschen, ihr Schicksal und ihre Entwicklung leiten, immer existiert hat und noch heute existiert. diese Völker glauben weiter, dass es für jedes Naturreich und für jede Gattung der Lebewesen bestimmte Geister oder Engel gibt, die sie schützen und ihre Entwicklung und ihren Fortschritt fördern. Auch der Glaube an die Existenz der Gegner dieser Götter und Engel ist bei allen Völkern und in allen Religionen vorhanden. Die semitischen Religionen nennen diese Wesen Dämonen, Teufel, Satan, Luzifer und böse Geister.

Hinter allen diesen Mythen, Dogmen und Legenden, die uns als Phantasie und Aberglaube erscheinen, liegt jedoch ein Stück Wahrheit verborgen. Heute dürfen wir ein wenig hinter die Kulissen des Kosmos schauen:

Das ganze Weltall ist belebt und wo Leben waltet, da wirken Kräfte, welche im Rahmen einer bestimmten Ordnung, Richtung und Gesetzmäßigkeit, Bewegung und Änderung erzeugen, denn sonst würde im Weltall Unordnung, Verwirrung und Chaos herrschen.

Wir müssen daher logischerweise annehmen, dass auch auf unserer Erde, die ein Teil des Weltalls ist, eine kosmisch-geistige Hierarchie oder Regierung vorhanden sein muss.

Jedes Sonnensystem und jeder Planet besitzt eine „Geistige Hierarchie", die als Lichtzentrum seine Entwicklung leitet. das Oberhaupt dieser geistigen Regierung nennt man bei einem Planeten: Planetenlogos oder Geist, und bei einem Sonnensystem: Sonnenlogos. Alle Hierarchien oder kosmischen Regierungen des Universums sind aber in einer für uns Menschen unfassbaren Weise miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig, denn alle bilden zusammen eine Einheit, eine Weltallfamilie, einen Welten-Staat.

Danach findet die geistige Entwicklung der Menschheit auf Erden unter der Führung und Leitung einer „Geistigen Hierarchie" statt, die ihrerseits unter der Herrschaft des Sonnenlogos steht.

Diese geistige Hierarchie ist in den Heiligen Schriften und der Mythologie der Völker und in den esoterischen Lehren der Mystiker und Gnostiker mit verschiedenen Namen bezeichnet worden, wie z.B.: Weiße Loge, Gemeinde der Heiligen, Bruderschaft des Lichtes, Unsichtbarer Tempel des Herrn, Heiligtum der Verborgenen, Geisteszentrum der Welt, die Gemeinde der älteren Brüder, die Geistige Regierung der Erde usw.

Ich möchte hier einige logische Beweise für die Existenz und die Notwendigkeit dieser „Geistigen Hierarchie" andeutungsweise zum Nachdenken darlegen:

Wie die Erde uns mit Hilfe ihrer zahllosen, meistens für uns Menschen unsichtbaren Mitarbeiter und Helfer alle für unseren Körper notwendige Nahrung darbietet, so schenkt uns auch der Himmel, d.h., die geistige Welt, durch unzählbare Lichtwesenheiten und vollkommene Seelen alle geistigen Elemente und Kräfte, die wir zur Ernährung unserer Seele benötigen.

Diese geistigen Substanzen oder Nahrungsstoffe bestehen aus spirituellen Kräften, d.h. Erkenntnissamen, die wir täglich und in jedem Augenblick als Gedanken, Ideen, Inspirationen, Eingebungen, Bewusstseinsströmungen und Offenbarungen aus der Geisteswelt erhalten.

Alle Erfindungen, Entdeckungen und geistigen Schöpfungen der Menschen beruhen auf dieser Tatsache, sind Gaben des Himmels, d.h., der „Geistigen Hierarchie" unseres Planeten oder Spenden unserer älteren, erleuchteten Brüder.

Solche geistigen Fähigkeiten sind keine direkten Produktionen der mechanischen Selbstbetätigung der Gehirnzellen, sondern spirituelle Strahlen des schöpferischen Geistes im Menschen, der die Inspirationen der erhabenen Meister aus der Geistigen Hierarchie auf uns überträgt und die Gehirnzellen, wie auch unsere anderen Organe und seelischen Kräfte als Gefäße und Empfangsapparate für jene kosmisch-geistigen Strahlen benützt. Wie die Wissenschaft lehrt, dass jede mechanische Tätigkeit die Existenz eines Mechanikers voraussetzt, so ist es auch bei dem geistigen Wachstum und Fortschritt des Menschen.

Danach müssen wir weiter erkennen, dass die ersten Lehrer und Erzieher der Urmenschen von anderen Planeten hierher gekommen sind und den Menschen manches Gewerbe, Handarbeit, Baukunst und Landwirtschaft usw. gelehrt haben.

Auf diese Weise lenkt die „Geistige Hierarchie", im Rahmen des Planes Gottes und der menschlichen Willensfreiheit, das Schicksal und die Entwicklung der Völker und der einzelnen Seelen.

Wie die Kinder die Sprache von den Eltern, Lehrern und anderen Menschen lernen, so lernen auch unsere Seelen die geistige Sprache der Weisheit und der Wahrheit von unseren älteren Brüdern, den vollkommen gewordenen, großen Meistern und Lehrern, die in der „Geistigen Hierarchie" mitwirken.

Regierung der Erde

Die „Geistige Hierarchie" oder Regierung der Erde bildet einen spirituellen Organismus, dessen Glieder verschiedene Funktionen oder Missionen durchführen. Die Hierarchie vertritt die drei Haupteigenschaften Gottes, nämlich Seine Allmacht, d.h. Seinen schöpferischen Willen, Seine Liebe und Seine Weisheit, d.h. Seine aktive Intelligenz. Danach hat sich die „Geistige Hierarchie" in drei Hauptsektionen und vier Abteilungen eingeteilt.

Alle Sektionen und Abteilungen arbeiten jedoch als eine Einheit auf der inneren geistigen Seite des Lebens. Die Verwirklichung ihrer Ideen und Pläne gehört daher den erwachten Seelen unter den Menschen und hängt von ihrer Opferwilligkeit, Erkenntnis und Hingabe ab.

Deshalb existiert in ihren Unternehmungen kein persönliches Interesse, keine Trennung und Disharmonie, trotz der Verschiedenheit ihrer Meinungen, Richtungen, Methoden und Aufgaben.

Der höhere Rat der Hierarchie besteht aus einem Oberhaupt und sechs Mitgliedern, die in der irdischen Geheimlehre „Kumâras" (Jünglinge) genannt werden. Drei von ihnen, die man Buddhas der Aktivität nennt, haben die Entwicklung der drei Naturreiche zu leiten und zu fördern. Das Oberhaupt der Hierarchie wird Sanat-Kumâra (ewiger Jüngling) genannt und als den Herrn der Welt betrachtet.

Er ist die Verkörperung des Planetenlogos und der Initiator der Meister des höheren Grades. Nach der indischen Geheimlehre ist er vor achtzehn Millionen Jahren aus dem Planeten Venus zu unserer Erde gekommen, um die geistige Entwicklung der Menschheit zu führen. Er hat die besondere Aufgabe im vierten Naturreich, also bei der menschlichen Rasse, das Selbstvertrauen zu erwecken und zu nähren. In der islamischen Mystik wird er der „Pol der Polen" (Kutb-ul-Aktab) genannt. Im Neuen Testament wird er als heiliger Geist oder Christus bezeichnet.

Der Rat der Hierarchie hält gewöhnlich jedes siebente Jahr eine Sitzung, wo die wichtigsten Probleme der Welt besprochen, die nötigen Entschlüsse gefasst und den Leitern der Unterabteilungen, die wir Meister nennen, mitgeteilt werden.

Von diesen erhabenen Meistern, welche verschiedene Grade der Einweihung empfangen haben, leben sechzig im physischen Körper, die meisten im Himalaja, und die Übrigen in den anderen Erdteilen, aber unbekannt.

Die großen Ereignisse und Reformen auf allen Gebieten des irdischen Lebens, wie z.B. die Gründung einer neuen Religion, eines neuen Staates oder einer Kulturorganisation, werden im höheren Rat beschlossen und von den zuständigen Mitgliedern der „Geistigen Hierarchie" geleitet.

diese Unternehmungen finden immer im Rahmen des Planes Gottes und der Willensfreiheit der Menschen statt. Daher die Beschränktheit der Macht und die Schwierigkeiten der „Geistigen Hierarchie" bei der Führung des Schicksals und der Leitung der Entwicklung der Menschheit. Denn der freie Wille und die Reife und Bereitschaft der Menschen für die Annahme jeglicher Reform spielt eine wichtige Rolle.

Die großen Meister, Heiligen, Mystiker und Propheten haben um die Existenz der „Heiligen Hierarchie" gewusst; sie mussten aber darüber schweigen. Sie haben es nur ihren reiferen Jüngern unter verschiedenen Namen angedeutet und enthüllt.

Erst jetzt fangen die Kulturmenschen an, diese große Wahrheit allmählich zu erkennen und ihre Wirklichkeit zu erforschen und zu bestätigen. In meiner Schrift „Der Pfad zur Jüngerschaft", Heft 2, habe ich weitere Erklärungen darüber gegeben.

Wir müssen nun erkennen, dass unaufhörlich Gedankenwellen und neue Ideen von der Geistigen Hierarchie zu uns entsandt werden. Diese neuen Ideen können aber durch die Menschen wegen ihrer Willensfreiheit und der Verschiedenheit ihrer Entwicklungsbahn ganz verschieden aufgefasst, ausgearbeitet und verwendet werden, gleich wie die verschiedenen Pflanzen die Strahlen der Sonne in ihrem Organismus auf verschiedene Art verarbeiten und wiedergeben.

Es sind also dieselben geistigen Wellen, Kräfte und Strahlen, die von oben allen Menschen zuströmen; jeder Mensch wählt aber diese oder jene Kräfte, gibt ihnen andere Formen und gebraucht sie für verschiedene Zwecke. Daher bleibt er allein für den Missbrauch dieser Kräfte verantwortlich. Wie die Menschen mit denselben Zutaten mannigfache Arten von Gebäck und Brot herstellen können, so handeln sie auch mit den seelisch-geistigen Elementen und Kräften, die sie von den Lichtspendern der Geistigen Hierarchie empfangen.

In jeder Periode der Weltgeschichte, in der die Menschheit auf eine neue Bahn der Entwicklung geführt wird, werden einerseits bestimmte geistige Ströme und Strahlen über die Menschheit ergossen. Andererseits werden die aufnahmefähigen Seelen von der Geistigen Hierarchie gesucht, belehrt und geführt, um als Empfänger und Lichtträger der Wahrheit für die Verbreitung der neuen Ideen und für die geistige Erleuchtung der Menschheit helfen und dienen zu können.

Wir leben jetzt in einer gewaltigen, bedeutsamen Periode der Weltgeschichte und der Schicksalswende, in der alles erneuert und die Menschheit auf eine neue Bahn der geistigen Entwicklung geführt wird. Für diesen Zweck sind von der Geistigen Hierarchie verschiedene Bewegungen, auf allen Gebieten des Wissens, ins Leben gerufen und unterstützt worden, obgleich viele unter den Gründern derselben dieser Tatsache unkundig und unbewusst geblieben sind. Auch wir sind berufen, uns zu einem geistigen Lichtzentrum, zu einer kosmischen Harfe und zu einer göttlichen Antenne zu gestalten, um die erlösenden und erleuchtetenden Ideen und Inspirationen der Geistigen Hierarchie zu empfangen und sie zum Heil der Menschheit anzuwenden.

Wir haben darum eine verantwortungsvolle, heilige Aufgabe zu erfüllen, nämlich die, als Lichtträger der Wahrheit in dieser wichtigen Periode der Schicksalswende zur Beseitigung der geistigen Finsternis der Menschheit und zu ihrer Erleuchtung zu dienen.

Das Empfangen dieser heiligen Aufgabe ist an sich für uns Lichtsucher und Lichtdiener eine Gnade, wofür wir unseren Dank nur durch freudigen Dienst an der Menschheit ausdrücken können. Mögen wir uns unserer heiligen Aufgabe würdig erweisen und als verantwortungsbewusste Werkzeuge der Geistigen Hierarchie opferfreudige Diener der Menschheit werden.



Engel - die liebevollen Helfer im Alltag

Dragi Alsalk

In allen Konfessionen sind Engel bekannt.

Engel bedeutet „Bote" oder „Gesandter", das Wort ist abgeleitet vom griechischen Begriff „Angelos". Die Engel sind „Im Licht Gottes seiende Wesen".

In den letzten Jahren wurde wieder viel über Engel geschrieben, wurden Filme gedreht, wo die Himmlischen-Helfer ihre Dienste beim Menschen tun. Es gibt auch viele Berichte, wo die Menschen von Begegnungen mit Engeln berichten. Kaum ein Gegenstand bleibt verschont: Tassen, Schalen, Teller, Geschenkpapier, Bettwäsche, Aufkleber &endash; mit Engelmotiv muss es sein.

Woher kommt dieser Trend? Engel haben die Menschen schon immer fasziniert.

Das derzeitige große Interesse für Engel ist ein Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen zu einer Zeit, in der wir Hilfe von oben bitter nötig haben, beginnen, aufmerksamer und ehrlicher gegenüber den eigenen Gefühlen und Ahnungen zu werden. Heute fühlen sich immer mehr Menschen bereit dazu, diese oft erahnten und gefühlten Begegnungen mit Schutzengeln ernst zu nehmen. Die auf allen Produkten gegenwärtigen Engel trotz allen Kitsches &endash; sind eine Aufmunterung, mutvoll Engelbewusstsein zu entwickeln. Eine Ermunterung, uns diesen „himmlischen Energien" vertrauensvoll zuzuwenden, um sie um ihre Mithilfe zu bitten für die Aufgaben, die in den nächsten Jahren auf uns zukommen und die wir ohne ihre Hilfe wohl kaum meistern werden.

Engel gibt es viele, Sie leben in Hierarchien, das heißt, dass ihnen ganz spezielle Aufgaben zugedacht sind, wie uns Menschen, die Ihrer jeweiligen Entwicklungsstufe, ihrer Interessenlagen und Begabungen entsprechen. Jeder Einzelne von uns hat seine eigene Schar mächtiger Lichtwesen die uns leiten, schützen und für uns sorgen. Einige bleiben nur so lange bis sie ihre spezielle Aufgabe erfüllt haben, andere wiederum stehen uns während unserer ganzen Reifungsprozesses zur Seite. Engel stehen alle für ein Wesenszug Gottes, all ihre Fähigkeiten verdanken sie ihm. Sie sind im Einklang Gottes und sind stets in Danksagung und Lobpreisung vereint. Sie werden durchströmt von der Liebe und Weisheit der Ewigkeit.

Wie kommen wir in Kontakt mit Engeln?

Engel haben eine schnellere und leichtere Schwingung als der Menschliche Körper. Daher sind Engel für unsere Augen „unsichtbar". Beispiel: Wenn man Zucker in ein Glas Wasser streut und umrührt, finden sich keine einzelnen Zuckerkristalle mehr und für das Auge ist der Zucker unsichtbar. Und doch ist in jedem Tropfen Wasser die Süße des Zuckers zu schmecken. So sind die Engel im Gottesbewusstsein völlig aufgelöst und stehen an unserer Seite damit auch wir das Gottesbewusstsein erfahren.

Immer mehr Menschen sind auf dem Weg der Bewusstseinserweiterung. Sie erkennen, das sie einen göttlichen Teil in sich tragen.

In der Meditation ist es am leichtesten mit ihnen in Kontakt zu kommen. Leichte Ernährung, Reinlichkeit, das liebevolle Miteinander, die allgemeine emotionale Schwingung bewirkt und erleichtert die Möglichkeit, in die Ebene der Engel zu kommen. Engel möchten mit uns in Kontakt treten und warten auf Ansprache, um zu helfen.

Laden Sie die Engel ein, wie einen Guten Freund an ihrem Leben teilzunehmen. Damit öffnen sie das Tor und die Engel beginnen aktiv an Ihrem Leben Teil zu nehmen. Sie öffnen sich für die Schwingung und die Begegnung, so wird die Lebenskraft gestärkt und die Sensibilität aktiviert. Die subtile Energie und die Wahrnehmung wird mit der Zeit so gestärkt, das Sie das Licht oder sogar die Lichterscheinung wahrnehmen können. Sie können die Engel bitten Ihnen zu helfen oder geben es einfach ab, Ihr Problem, Ihre Sorgen, Ihre Schmerzen usw.

Was können die Engel bei uns bewirken?

Sie schenken uns Kraft und Liebe. Sie helfen uns die Ruhe und den inneren Frieden zu finden.

Sie helfen uns Loszulassen. Nehmen uns Kummer, Sorgen und Ängste wenn wir uns Ihnen anvertrauen. Außerdem lassen Sie uns erkennen was wir zu tun haben.

Darf man Engel um alles bitten?

Ja. Sie stehen uns immer bei und sind immer bereit uns zu unterstützen und zu helfen. Je mehr wir lernen ihre Hilfe in unseren Alltag einzubeziehen, desto leichter werden wir mit ihrer Hilfe unser Alltag meister.

Das können große Probleme sein, die aussichtslos erscheinen, aber genauso kann man um einen Parkplatz bitten, um staufreie Autobahn, um den richtigen Partner zu finden, den richtigen Arbeitsplatz, eine neue Wohnung oder das richtige Haus.

Viele meinen, einen Engel könne man nicht um materielle Belange bitten, doch sie vergessen dabei, dass die Materie ein Ausdruck von Eigenliebe und Gottes Annahme in uns selbst ist. Denn wer sich selbst liebt ist in der Lage die Schönheit, Wohlstand und Reichtum zu leben und mit seinen Mitmenschen zu teilen. Denn alles ist Energie, und Materie ist der Ausdruck unseren Reichtums oder Mangels an Gedanken. Doch Gott ist die Fülle, und seine Boten sendet er uns, um diese Fülle zu erkennen und in Materie umzuwandeln. Wir sind die Schöpfer unserer Realität.

Hier eine Übung, die mir vor Monaten übermittelt worden war. Sie ist so einfach und so wirkungsvoll und ich möchte sie vom Herzen an Sie weitergeben. Machen Sie diese Übung täglich und erzählen Sie davon anderen Menschen. Denn alles, was man gibt, kommt als Vielfaches zurück.

Stellen Sie sich hin, beide Arme ausgestreckt, Wirbelsäule gerade, Kopf leicht nach oben. Die Augen können Sie zum Himmel richten, zur Sonne oder den Sternen schauen. Oder ganz einfach die Augen schließen. Oder alles nacheinander ausprobieren.

„Lieber Gott, hier und jetzt bin ich bereit, Deine vollkommene Fülle, die Du für mich bereit gestellt hast, zu empfangen."

Ordnungen der Engel

Die Scharen der Engel gliedern sich in drei Ordnungen, jede besteht aus drei Chören, es gibt also insgesamt neun Engelchöre.

Engel, die Gott am nächsten sind und als himmlische Berater dienen

Die Seraphim: Reinigende und lichtspendende Kräfte. Sie steuern die Bewegung der Himmel, wie sie von Gott ausgeht.

Die Cherubim: Sie haben die Kraft der Allwissenheit. Schutzengel des Lichtes und der Sterne.

Die Throne: Sie sind die Träger von Gottes Thron und verkörpern göttliche Majestät. Sie sind Begleitengel für jeweils einen Planeten und Hüter der Welten.

Die als himmlische Verwalter dienen

Gewalten: Sie streben wahre Meisterschaft an, was die göttliche Macht über die gesamte Schöpfung symbolisiert. Sie steuern das Tun aller Engelgruppen.

Tugenden: Sie verkörpern den Willen Gottes. Sie strahlen in massiven Schüben göttliche Energie aus, je mehr Menschen bereit sind mit ihnen zusammen zu arbeiten, um so größer wird die spirituelle Energie sein und steht dem Planeten Erde zur Verfügung.

Die Mächte: Sie hüten die kollektive Geschichte der Menschheit, Engel von Geburt und Tod, senden der Menschheit die Vision von einem weltweiten spirituellen Netzwerk.

Die als himmlische Boten dienen

Fürstentümer: Beschützer der Menschheit, Städte, Nationen, der Herrscher der Menschen.

Die Erzengel: Führer der Engel und befassen sich mit größeren Bereichen der menschlichen Belange.

Die Engel - Die Schutzengel: Lichtwesen, welche die göttlichen Mysterien offenbaren, Sie haben innerhalb der himmlischen Heerscharen keinen speziellen Rang oder besondere Aufgaben. Sie stehen dem Menschen am nächsten.

Die Engel, denen wir unsere Fragen stellen, sind die Engel der 9. und 8. Ebene. Der Schutzengel entwickelt sich parallel mit Dir.

Die höheren Engelgruppen wie Seraphim, kommen nur selten und sind enorm starke Energien. Ihre Energien werden uns nur „Portionsweise" zu teil, denn wenn sie uns in voller Kraft zu nahe kämen würden wir in Sekundenschnelle verglühen, uns auflösen. Sie stehen dem Schöpfer am nächsten, aber auch dem Gott in uns.

Engel, die helfen und instruieren

SERAPHIM: höchste Engelgruppe; „Engel der Liebe" , „Engel des Lichtes"

Liebe als größte Kraft, reinigende und lichtspendende Kräfte.

Schwingt man sich in diese Energie ein, wird man überströmt von überfließender Freude, Liebe und Licht.

CHERUBIM: „Engel der Weisheit", „Hüter der Erkenntnis"

Hüter des Göttlichen und der heiligen Plätze. Die vier Elemente unterstehen den Prinzipien und sind mit ihnen verbunden.

ELOHIM: Reinigung von Fremdenergien, Begleiter ins Lichtreich

Sind vom goldenen Strahl, Elohim der Heimkehr.

ERZENGEL: dienende Engel :

METATRON: dem Thron nahestehend; „König der Engel" ;

Aufgabe: Bindeglied zum Göttlichen, Hüter des spirituellen Körpers, des Scheitelchakras, des göttlichen Lichtes, Hüter unserer Wünsche.

(Als Mensch Henoch &endash; „der Eingeweihte")

SANDALPHON: „das Erdreich", „Das Glück" (auch als Fortuna bekannt)

Aufgabe: für den Menschen der Hinweis, dass es auch auf der irdisch-materiellen Sphäre möglich ist, sich direkt mit dem Göttlichen zu vereinen, und die Gebundenheit an die Materie kein Hindernis darstellt. (Als Mensch Prophet Elias)

MICHAEL: „Wer ist wie Gott"

Aufgabe : Helfer und Beschützer, reinigt Menschen, Gruppen, Orte vor schädlichen Energien, bringt Mut, Erfolg, Hüter des Emotional- und Astralkörpers, des Karmas, des Stirn und Nabelchakras.

GABRIEL: „Mensch und Gott" bedeutet „Kraft Gottes" - Erlösung und Freiheit.

Aufgabe: Verkündigung, Wiederauferstehung, Gnade, Wahrheit, Liebe ist seine große Macht; unterstützt bei Veränderungen.

HANIEL: „König der göttlichen Liebe" &endash; „Ruhm und Güte Gottes" &endash; Gott ist Liebe.

Aufgabe: allumfassende Liebe, Sanftheit und Zärtlichkeit, Verständigung, Hüter des Herzchakras.

RAPHAEL: „Göttlicher Heiler" &endash; Führer aller Heilungsengel, Luft- und Naturdewas;

Aufgabe: Erde und Mensch heilen, Förderer kreativer Talente, Hüter des Mentalkörpers und des Herzchakras.

CAMAEL: „Der Hüter des Weges"

Aufgabe: Hüter der zwischenmenschlichen Beziehungen, Partnerschaft. Sexualchakra.

URIEL: „Feuer Gottes"

Aufgabe: Hüter des physischen Körpers, Manifestation, Umsetzung, Erfüllung, Kreativität, Hüter des Milz- und Wurzelchakras.

Ariel: „Löwe Gottes", im 2. Jahrhundert , der Engel der über Dämonen herrscht.

Der Engel des neuen Zeitalters, der Technologie und Computer.

Unterstützt uns im Umgang mit Geräten.

Luzifer: „Lichtgeber", Lichtträger"

Er soll zu den sieben großen Erzengeln unseres Sonnensystems gehört und der Schutzengel des Planeten Venus gedient haben. Gott bat um einen Freiwilligen unter seinen obersten Engeln, der zur Erde hinabgehen und dabei helfen würde, die menschliche Spiritualität zu stärken, indem er ständige Versuchung anbieten würde. Luzifer erklärte sich bereit. Entgegen seinen liebenden Absichten wurde Luzifer im Laufe der Zeit in unserem Bewusstsein allmählich zum Teufel, statt dass wir in ihm einen göttlichen Aspekt erkennen, der sich unserem Wachstum verschrieben hat, indem er uns hilft, unsere spirituellen Muskeln zu stärken. Zu den himmlischen Pflichten von Luzifer, gehört es, uns über die notwendige dunkle Seite des Lebens zu belehren. Luzifer ist der Schatten, der durch den Kontrast das Licht offenbart. In vielerlei Hinsicht können wir das wahre Licht nicht sehen, bevor wir die Dunkelheit erlebt haben. Im größerem Zusammenhang entsprechen sich Christus und Luzifer zwar nicht genau, aber jedenfalls auf der gleichen Seite stehe und gemeinsam Teile desselben Ganzen sind.
„Schwarz und Weiß" „Licht und Dunkel"



Harmologie

mit Engeln heilen

Die Harmologie® ist eine völlig neuartige Behandlungsmethode, die Homöopathie und Geistheilung in sich vereinigt. Sie stößt einen Prozeß der Selbstfindung an, der zu tieferer seelischer Harmonie und auf diese Weise zu körperlicher Genesung führt. Wahre Heilung geht immer den Weg der Selbsterkenntnis. Harmologie® beinhaltet mentale Anwendungen, die den Einzelnen befähigen die Selbstheilungskräfte von Körper, Seele und Geist zu aktivieren. Jeder mit offenen Herzen ist in der Lage, den Weg der Intuition in sich zu finden, und damit sich und Anderen auf dem Weg zur Heilung zu verhelfen.

Krankheit weist auf die gestörte Kommunikation zwischen Seele, Geist und Körper hin. Diese Verbindung sowie der Kontakt mit dem Göttlichen, das der Mensch in sich trägt, wird durch die Harmologie-Behandlung nach und nach verbessert. Dass geistig-seelische Disharmonien entscheidend zu der Entstehung von Krankheiten beitragen können, wird in vielen Naturheilkundlichen Therapien schon seit langem zugrunde gelegt und findet in jüngster Zeit mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Psycho-Neuro-Immunuologie auch in der Schulmedizin immer breitere Anerkennung.

Sie schafft einen Ausgleich der inneren Kräfte und Energien.

Wahrhaftige Heilung geht immer den Weg über die Selbsterkenntnis des Menschen, dass er ein göttliches Wesen, ein vollkommenes Kind Gottes ist.

Die Harmologie geht davon aus, dass Krankheiten aus einer Blockierung des im Inneren des Menschen stattfindenden Energieaustausches resultieren. Ursache für diese Blockaden sind immer Glaubensvorstellungen, Vorurteile und Meinungen des Einzelnen, die der inneren göttlichen Wahrheit zuwiderlaufen.

Die Harmologie kann dabei helfen, über Jahre und Jahrzehnte aufgebaute Energie-Blockaden und Störungen aufzulösen. Die Selbstheilungskräfte von Körper, Geist und Seele des Menschen werden durch den freiwerdenden Energiefluss aktiviert und der Mensch kann aus sich selbst heraus den Gesundungsprozess einleiten.

Die Harmologie beinhaltet mentale oder physikalische Anwendungen, die die Konzentration des Einzelnen auf seine natürliche Begabung zur Selbstheilung fördern. Die mentale Anwendung begünstigt die Wiedererweckung der natürlichen inneren Hellsichtigkeit als auch die natürliche Intuition, auch innere Stimme genannt.

Die Harmologie wird einem hohen Anspruch gerecht, das Einfache eliminiert das Komplizierte. Der mit Harmologie behandelte Mensch findet und entdeckt den Grund seiner Disharmonien. Dies ist noch nicht der Prozess der Bewusstwerdung. Es ist jedoch die erste Umstimmung, die sich in Seele und Geist, sowie im Körper vollzieht.

Dieser Prozess kann sehr schnell, Minuten oder Stunden, oder auch Tage und Wochen andauern. Der Mensch verändert sich, er findet zu seiner Harmonie und nicht zu der Harmonie, die andere Menschen für ihn als harmonisch erachten. Hat der Mensch zu seiner Harmonie gefunden, so ziehen sich Krankheiten, die in und durch ihre Symbolik den Menschen auf seine Disharmonien aufmerksam gemacht haben zurück.

Die Freiheit der Entscheidung des Menschen, sie ist unantastbar und kann auch durch die Harmologie nicht angetastet werden, d. h. eine Heilung kann vom Patienten trotz Harmologie verhindert werden, ungeachtet von einem geistigen Wandlungsprozess, der immer einsetzt. Harmologie ist nicht die „schnelle Tablette", die Symptome wegputzt, die Ursache der Krankheit jedoch unberührt lässt. Harmologie ist in jedem Fall auch eine Unterstützung zu schulmedizinischtherapeutischen Maßnahmen. Voraussetzung für einen guten Harmologen ist ein offenes Herz.

Quelle: http://www.harmologie.de



Engel sind mehr als geflügelte Worte!

Johannes M. Sorge

Unter dem Titel „Geflügelte Worte" hat der Sprachforscher Georg Büchmann 1864 eine Sammlung volkstümlicher deutscher Redewendungen herausgegeben. Er bezeichnete damit Zitate, die rasch eine weite Verbreitung gefunden hatten, wie wenn sie auf Flügeln davongetragen würden. Erfunden hat Büchmann diesen Ausdruck allerdings nicht, sondern er war bereits im alten Griechenland aus Homers Odyssee bekannt. Der Vergleich mit Flügeln wird auch für gewisse menschliche Zustände benützt. Man kann von einer Idee beflügelt sein, oder wenn jemand zu wenig Energie einsetzt, wird er als flügellahm bezeichnet.

In all diesen Fällen wird „Flügel" als sogenannte Metapher gebraucht. Eine Metapher wird definiert als „Bezeichnung, die das Gemeinte durch eine bildliche Vorstellung ausdrückt, welche aus einem ganz anderen Bereich stammt und keine reale Beziehung zum Gemeinten hat". Das trifft für unsere beiden Beispiele zu, denn weder ein Wort noch ein Mensch besitzt in Wirklichkeit Flügel.

Anders verhält es sich jedoch bei den Engeln! Sie sind geistige und deshalb unsichtbare Wesenheiten. Dennoch existieren sie wirklich, nämlich seit Jahrtausenden in der Vorstellung von Millionen gläubiger Menschen. Auch in den Kunstrichtungen haben Engeldarstellungen als geflügelte Wesen zu allen Zeiten ihren Ausdruck gefunden.

Das Wissen um die Engel ist keineswegs nur auf den Katholizismus beschränkt. Engel finden sich auch in anderen monotheistischen Religionen. Im Alten Testament erscheinen sie als Boten und Söhne Gottes. Der Islam hat die Lehre von den Engeln teils von jüdischen Quellen, teils auch vom Christentum übernommen. In den fernöstlichen Religionen, vor allem im Hinduismus, entsprechen die Devas unseren Engeln. sie werden, nach der „Geheimlehre" von H.P. Blavatzky sogar als Vorstufe der menschlichen Form bezeichnet. Ihre Aufenthaltsorte sind die verschiedenen Ebenen des Devachan und sie haben, ähnlich wie unsere Schutzengel, Aufgaben auf Erden, nämlich den Menschen die geistigen Kräfte nahezubringen. Bestimmte Devas können sich für eine gewisse Zeit gar in Menschengestalt inkarnieren, um das irdische Geschehen zu lenken.

Der wissenschaftlich urteilende Intellekt kann begreiflicherweise mit etwas, das nur in den subjektiven Vorstellungen der Menschen existiert, nichts anfangen. Wohl hat man früher auch lange geglaubt, die Erde sei eine Scheibe und sie stünde im Mittelpunkt des Weltalls, was sich dann als falsch erwies. Doch das bezog sich auf die sichtbare Welt, die sich messen und berechnen lässt. Der Verstand akzeptiert nur Vorgänge, die sich objektiv in stofflicher Form beobachten oder sich als Energie durch Anzeigegeräte nachweisen lassen. Für alles, was sich nicht mit unseren fünf Sinnen oder mit Instrumenten erkennen lässt, ist der Intellekt blind und ein Blinder kann nicht etwas beurteilen, das Andere sehen. Strengen wir also nicht unser Gehirn an, um die Frage zu beantworten, ob es Engel überhaupt gibt, ob sie Flügel haben oder ob sie nur energetische Vorgänge sind, die sich mit Lichtgeschwindigkeit im Raum bewegen. Es ist nicht der Verstand, der es den Engeln erlaubt, zu sein.

Die moderne Psychologie hat uns da schon eher eine Brücke gebaut. C.G. Jung konnte den Nachweis erbringen, dass Vorstellungen, die während Jahrtausenden im psychischen Erleben der Menschheit eine wichtige Rolle spielten, dem kollektiven Unbewussten in bildlicher Form verhaftet bleiben. Er nannte solche Bilder Archetypen (von griech. archä: Anfang, Ursprung). Damit soll allerdings nicht gesagt sein, dass die Engel als psychische Energien in unserer Seele lokalisiert sind. Sondern der Archetypus „Engel" befähigt auch die Seelen der heutigen Menschen noch, einen Engel zu erkennen. Er ist gewissermaßen das Auge, mit dem die Seele das mit Flügeln ausgestattete Lichtwesen „Engel" wahrnehmen kann. Ich werde es im Folgenden das Deva-Auge nennen.

Die Seele eines jeden Menschen hat Zugang zum kollektiven Unbewussten. Doch ist dieser Zugang je nach persönlicher Wesensstruktur mehr oder weniger ausgeprägt. Deshalb gibt es Menschen, denen Engel kaum etwas bedeuten oder die sie sogar belächelnd ablehnen.

Für Andere wiederum spielen die Engel eine wichtige Rolle im Leben. Sie vertrauen ihrem Schutzengel, sie sprechen mit ihm. Der Künstler benützt seinen Gestaltungsdrang und verwendet viel Zeit darauf, einen Engel bildlich oder als Figur darzustellen. Wir erbitten die Hilfe der Engel in schwierigen Situationen, und vor allem Kinder oder Mystiker erleben gar Erscheinungen von Engelwesen in ihrer ganzen Lichtfülle und Schönheit.

Engel sind jene Geistwesen, die dem Menschen am nächsten stehen. Nicht nur ihrer Gestalt wegen, in der sie sich darstellen, sondern auch durch ihren Auftrag bilden sie eine enge Verbindung zwischen stofflicher und geistiger Welt. Das Wort „Engel" kommt vom Griechischen angelos: Bote, Gesandter, Verkündiger. Engel haben uns also etwas mitzuteilen. Nach der schon im alten Judentum entstandenen Engellehre sind die Engel in neun hierarchische Ordnungen gegliedert: Seraphim, Cherubim, Throne, Mächte, Herrschaften, Gewalten, Fürsten, Erzengel und Engel. Im Volk sind nur die beiden untersten Stufen, nämlich die vier Erzengel (Michael, Gabriel, Raphael und Uriel) sowie die Engel bekannt, Letztere vor allem als persönlicher Begleiter des Menschen (Schutzengel). Weil die Engel Boten aus der geistigen Welt sind, sollten wir mit ihnen Kontakt aufnehmen.

Weil mit dem kollektiven Unbewussten die Seelen aller Menschen verbunden sind, besitzt auch DEINE Seele das Deva-Auge und hat deshalb die Fähigkeit, Engel wahrzunehmen. Das kann über deinen Begleiter, den Schutzengel, geschehen. Dazu ist eine gewisse Vorbereitung in Form einer seelischen Sensibilisierung erforderlich. Denn erst muss das Deva-Auge bewusst gemacht, also entwickelt werden. Zwar sind dafür keine körperlichen Übungen notwendig, doch ist die seelische Hinwendung wichtig. Auf keinen Fall darf das Ganze als „Experiment" betrachtet werden, etwa als „Ich will mal nachprüfen, ob es tatsächlich Engel gibt und ich einen Schutzengel habe!". Denn in einer solchen Einstellung liegen bereits der Zweifel und die Möglichkeit, dass Engel ebenso gut nicht existieren. In einem solchen Fall kann sich dein Deva-Auge gar nicht erst öffnen und dein „Experiment" würde nur bestätigen, dass (für dich) keine Engelwesen existieren.

Wenn jedoch für dich kein Zweifel besteht, dass es tatsächlich Engel gibt, und wenn du mehr über sie erfahren möchtest, dann beginne damit, an verschiedenen Stellen deiner Wohnung kleine Engelfiguren aufzustellen. Betrachte sie von Zeit zu Zeit, begrüße sie im Vorbeigehen. Wie von selbst wird sich dadurch dein seelisches Erleben intensivieren. Du wirst eine Liebesfähigkeit zu allen Geschöpfen entwickeln oder vertiefen. Es kann sich um nahestehende Menschen, um Tiere oder um Zimmerpflanzen handeln, denen du besondere Zuneigung oder Pflege widmest. Bald wirst du nicht einmal mehr einer Fliege etwas zuleide tun können. Allmählich wirst du dich dabei von deinem Engel begleitet fühlen. Du wirst dich von den Stimmungen in der Natur gefangennehmen lassen, kannst vielleicht besondere Freude an Musik empfinden oder für Menschen, die dir bisher nicht sympathisch waren, mehr Verständnis aufbringen. Von Zeit zu Zeit magst du wie von selbst in eine meditative Stimmung gelangen. Immer mehr wirst du dabei das Gefühl erhalten, von deinem Engel begleitet zu werden. Du wirst gedanklich mit ihm verbunden sein, vielleicht ihm zulächeln oder ein dankbares Gefühl ihm gegenüber erhalten.

Damit wird die Zeit gekommen sein, zuweilen eine Schutzengel-Meditation durchzuführen. Dazu brauchst du nicht den Meditationssitz, aber du kannst vielleicht in die Stille gehen, eine Kerze anzünden, in ihre Flamme blicken und dann die Augen allmählich schließen. Nachdem du dich ganz mit deinem Engel vereint fühlst, kannst du ihn etwa folgendermaßen ansprechen:

Dies ist als Beispiel für erste Gespräche mit seinem Engel zu verstehen. Später werden persönliche Fragen und Probleme in der Engel-Meditation zur Sprache kommen. Die Worte werden dabei nicht ausgesprochen, um die Stille nicht zu unterbrechen - es genügt, sie innerlich zu formulieren. Nach jeder Aussage wird eine Pause gemacht, um die Antwort des Engelwesens zu lauschen, die spätestens nach einigen Übungen auf jeden Fall erfolgen wird. Solche meditativen Begegnungen werden eine deutliche Vertiefung jeder spirituellen Entwicklung zur Folge haben.

Joh. Martin Sorge: Studium der Chemie (ETH Zürich) und Chemiker bis 1950. Daneben seit 1943 Hinwendung zur Psychologie (Fachhörer bei C.G. Jung), zur Astrologie und zu den Grenzwissenschaften. Von 1951 an eigene Beratungspraxis, erst in Freiburg/Br. (gelegentliche Zusammenarbeit mit Prof. Bender), dann von 1971 an wieder in der Schweiz. Von 1950-1980 Verfasser eines alljährlich erscheinenden astrologischen Almanachs. Daneben Forschungs-, Beratungs- und publizistische Tätigkeit. Neuere Veröffentlichungen: Reinkarnation aus neuer Sicht (1986), Psycho-dynamische Astrologie (1987).



Möchten Sie gerne einen Engel sehen?

Navana Studer

Es ist ganz einfach, schauen Sie in den nächsten Spiegel und Sie sehen einen. Ja - wir alle sind Engel mit einem gemeinsamen Kollektivbewusstsein. Wir haben uns verkörpert. Es gibt jedoch Engel, die sich noch nie in einem Körperkleid aufhielten. Diese Engel haben Schwierigkeiten, gewisse Handlungen verkörperter Wesen zu verstehen, denn es fehlt ihnen die Erfahrung, das Erleben.

Auf diesem Schulungsplaneten haben wir, unserem Wunsch gemäß, die Möglichkeit erhalten, mit Freude am Spiel Erkenntnisse durch Erfahrung - das Erleben - zu sammeln. Das theoretische Wissen in die Tat umzusetzen, um dadurch verstehender, bewusster - weiser zu werden, heißt die Aufgabe dieses Spiels. Theoretisches Wissen allein schafft noch kein wahres Verständnis oder gar Mitgefühl. Wie schmeckt ein Apfel? Kannst Du mir dies erklären, wenn ich noch nie damit in Berührung gekommen bin? Noch so viele Worte können mir weder den Geschmack bewusst machen noch das Gefühl des Erlebens ersetzen.

Je bewusster wir sind, desto weniger persönliche Erfahrungen brauchen wir. Solange ich lernen will, den Drang verspüre, mir selbst etwas zu beweisen, den Drang, alles Wissen selbst erfahren zu müssen, dient jede Erfahrung, die ich mit diesem Eigenwillen sammle, dem Ich - dem Ego. Bin ich mir selbst bewusst, zeigt sich dies durch die innere Gewissheit, und damit geht die Wahrnehmung - die Intuition einher und ist die Folge der Erweiterung des Bewusstseins. So kann ich wahrnehmen, wie der andere sich fühlt, wenn dieser beispielsweise vor Angst zittert, obwohl ich in diesem Leben von dieser Erfahrung verschont geblieben bin. Oder ich weiß ganz genau, obschon die Wettervorhersage für Freitag Regen ansagt, dass am Freitag die Sonne scheinen wird. Verliert einer den Schlüssel und bittet um Hilfe, sage ich ihm, wo er ihn finden kann usw. Diese Fähigkeiten besitzt ein jeder von uns, sobald er die geistigen Sinne aktiviert. Kurz: Was ich kann, kannst du auch, und was ich weiß, weißt du auch.

Wir sind alle Eins, mit Allem-Was-IST. Der Eine hat sich ja in seiner Liebe vervielfacht und die Vervielfachungen haben sich in sich wieder aufgeteilt und jedes dieser Teilchen hat sich wieder vervielfacht und die Vervielfachungen haben sich ebenfalls wieder aufgeteilt. Vom Einen zu den Urerzengeln, von den Urerzengeln in die Dualseelen, den Erzengeln, von den Erzengeln in die Engel, von den Engeln zu den Elohim, von den Elohim zu den Aufsteigenden Meistern, zu den Ufonauten, den Menschen auf diesem Planeten, den Tieren, Pflanzen, den Steinen, dem Wasser usw.

Einer tieferen Einheit anzugehören heißt nicht, unwissender zu sein, denn Pflanzen schwingen beispielsweise viel höher als wir Menschen und viel höher als die Tierwelt, wobei es auch da wieder Ausnahmen gibt, u.a. Delphine, Wale und auch Katzen. Jedem Bewusstsein wurde von seinen Eltern, deren Ausmaße ganz geblieben sind und deren Kinder die Vervielfachungen sind, eine Aufgabe zugeteilt. Geistig gesehen hat dies nichts mit der physischen Erscheinung zu tun, denn der Körper, der verdichtete Geist, ist nur nötig, um auf dieser Ebene gewisse Erfahrungen zu erleben. Aus diesem Grund sollten wir ihn von ganzem Herzen lieben, zu ihm Sorge tragen und ihn weder überbewerten noch verändern, denn sonst erreichen wir kaum unser in diese Verkörperung gestecktes Ziel.

Jedes Bewusstsein, so klein es auch sein mag, hat die gleichen Fähigkeiten wie der Eine, denn es ist ja der Eine und die vielen. Es ist das Alles-Was-IST. Jedes Bewusstsein, wie klein auch immer, hat in der Liebe des Einen den „Freien Willen" erhalten, um das zu tun, was es gerne möchte, damit es die nötige, gewünschte Erfahrung erhält. Sind wir uns dessen bewusst, erkennen wir, weshalb wir ohne jedes Ver-Ur-teilen den anderen so annehmen sollten, wie er ist, ganz gleich wie er aussieht oder was er tut. Jedes Teilchen gibt seinem Bewusstsein entsprechend immer sein Bestes. Jede Tat, wie schlimm sie auch scheinen mag, dient nur dem einen Zweck - der Erfahrung. Sobald uns dies bewusst wird, haben wir bereits einen großen Schritt Richtung Neutralität getan. Vielleicht können wir dann auch erkennen, wozu dieser „Freie Wille" dient und aus freiem Willen darauf verzichten, weil wir vollstes Vertrauen in den Einen haben, weil wir uns selbst vollumfänglich bewusst sind.

Möchten nun verschiedene Bewusstsein die gleiche Erfahrung sammeln, haben den selben Wunsch, so können sie sich zusammenschließen wie eine einfache Gesellschaft, mit dem Zweck, solange zusammenzubleiben, bis alle die gewünschte Erfahrung erreicht haben. Eine solche Gesellschaft hat sich, als Bewusstseins-Verbindung mit 70 Billionen Zellen und jede unabhängig von der anderen, in Liebe zusammengefunden, um unseren Körper zu erbauen. Jede Zelle ist komplett und doch stellt sie sich, ihre eigenen Bedürfnisse, im All-Dienst zurück, um dem Größeren zu dienen, denn nur zusammen kann die gewünschte Erfahrung erreicht werden. Nur das Ego - die Illusion - glaubt, das einzige Wesen zu sein, das nicht aus anderen Teilen besteht.

Wie im Kleinen, so im Großen. Hier auf diesem Planeten lernen wir, als sogenannte unabhängige Einheit zusammenzuarbeiten, um miteinander ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Sobald wir uns wieder daran erinnern, einheitlich zu denken und unsere destruktiven Gefühle wie Angst, Leid, Sorgen, Eifersucht, Konkurrenzkampf usw. ziehen lassen, können wir Ruhe und Frieden finden. Ist das Ziel erreicht, trennen sich die verschiedenen Bewusstsein und gehen die nächste Aufgabe an, wozu sie sich erneut mit anderen Bewusstsein verbinden, um wieder miteinander ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

Verständlich wird uns dadurch auch, weshalb es auf unserem Planeten Dutzende von Cleopatras und Jesus gibt. Alle haben recht, denn sie alle waren resp. sind eine Zelle dessen, denn Raum und Zeit, Vergangenheit und Zukunft existieren in Wirklichkeit nicht, sind reine Illusion. 70 Billionen Wesen formen einen einzigen Menschen auf unserem Planeten. 70 Billionen verschiedene Bewusstseinsteilchen, die verschiedene Eltern aufweisen, welche sich alle schlussendlich zusammenfinden, um zurückzukehren in den Einen. Keines dieser Teilchen geht je verloren und keines ist besser als das andere, wir sind alle gleich. Es gibt niemanden, der eine wichtigere Aufgabe hat als der andere. Alle sind einen Teil des Einen, und wenn nur ein einziges Teilchen fehlt, ist der Eine nicht mehr Eins. Doch keines wird je verloren gehen, denn ein jedes hat die gleichen Fähigkeiten wie der Eine, auch wenn sie noch nicht bewusst hervorgebracht worden sind. Jedes von uns ist ein Zähnchen am Zahnrad; fällt eines aus, so fällt alles zusammen, und somit kann nie irgend ein Teilchen verloren gehen im großen Rad - im großen kosmischen Spiel, in dem es weder Verlierer noch Gewinner gibt.

Jedes Wesen ist ein Geschwisterchen von uns, das den selben Ursprung hat, den Einen, der alles IST. Jedes kleine Flämmchen, die „ICH-BIN-Präsenz", verbindet sich mit einem anderen Flämmchen, um eine Flamme zu werden, wird immer größer und alsdann ein Feuer, bis es in der Liebe des EINEN FEUERS erstrahlt. Und jedes Flämmchen nährt weiterhin in Liebe sein Licht mit der kosmischen Energie, der kosmischen Nahrung, die unbeschränkt, kostenlos zur Verfügung steht.

Alles Wissen liegt in uns - wir sind vollkommen, und diese Vollkommenheit schließt alles ein. Die Quelle der Vollkommenheit - allen Seins - enthält alle Aspekte und es gibt nur die Eine. Alles, was wir ablehnen oder verurteilen, ist ER - die Lichtquelle. Solange wir unwissend, unbewusst sind, vergessen haben, wer wir wirklich sind, reisen wir auf dem Pfad der Niedergeschlagenheit - der Dunkelheit. ER integriert in sich das sogenannte Licht und die sogenannte Dunkelheit, und diese zeigt sich dort, wo dem Licht der Weg versperrt wird - von uns selbst, von niemand anderem.

ER ist die Lichtquelle, Satan und der Teufel. ER ist alle Aspekte. Solange wir jemanden als böse ansehen oder verurteilen, können wir unmöglich zurückkehren in die Einheit - in den Quell allen Seins. In allem und jedem sprudelt dieser Quell. Jedes kann sich dem Quell des Wissens öffnen und sich das im Augenblick benötigte Wissen bewusst machen. Die Geistseele, das „Mächtige Ich Bin", „das Höhere Selbst", ist ein Teil des „All-Ich-Bin" - ist die Quelle. Wir sind alle ihre Kinder und haben die gleichen Talente, Fähigkeiten wie sie, nur quantitativ besteht der Unterschied, und dieser liegt im Bewusstsein. Der einfachste Weg sich zu erinnern, zu Bewusstsein zu kommen ist, sich selbst aus tiefstem Herzen Fragen zu stellen, emotionslos, neutral. Tun wir dies aufrichtig und ohne Druck, erhalten wir die gewünschten Antworten. Nur sollten wir diese dann auch annehmen können. Wissen allein nützt nichts, wenn es nicht angewandt wird, und wenden wir es nicht an, wendet es sich gegen uns. Das Geschenk des Wissens ist immer da, nur wir haben es brach liegen lassen. Jeder einzelne entscheidet, was er annehmen kann und mit welcher Geschwindigkeit, wobei Geschwindigkeit allein einem jeden schadet. Wer Wissen sammelt, ohne danach zu leben, der gräbt sich selbst eine Grube, und je weiter er gräbt, um so schwieriger wird es wieder herauszukommen. Das Wissen leben und zur Weisheit werden lassen und nicht nur darüber reden, das macht den Unterschied.

Hören wir in uns hinein und erkennen unseren ganz persönlichen Weg, unser nächstes Ziel. Wir sind hier, um den Weg zu finden, uns an das Ziel zu erinnern, und da wir uns sehr rasch verzetteln können, schickt uns der All-Eine immer wieder nach einer gewissen Zeit eine Erinnerung, die uns zur Umkehr verhilft. Die Zeit ist jetzt wieder abgelaufen und so werden jene geweckt, die dies vor ihrer letzten Verkörperung gewünscht haben.

Ca. alle 2'000 Jahre sendet ER einen sogenannten „Avatar" auf niederschwingende Planeten im ganzen Kosmos, damit dieser als Vorbild allen zeigen kann, dass es auch einfacher geht. Alle durchschnittlich 12'000 Jahre wird der Planet gereinigt, ansonsten wird physisches Leben verunmöglicht, denn die Lebensart der physischen Welt steht im Gegensatz zur geistigen. Öffnen wir uns der geistigen Welt und aktivieren unsere geistigen Sinne, wird uns bewusst, nur mit dem „wahren Herzen" können wir Wirklichkeit sehen, hören, mitfühlen, und dies emotionslos und neutral.

Die Zeit ist abgelaufen und das „Neue Zeitalter" läutet ein. Es ist das „Zeitalter des Lichts" oder das „Goldene Zeitalter". Der Kindergartenplanet Erde (kosmisch gesehen) kann aufsteigen. Wir alle haben auf der inneren und äußeren Ebene seit Jahrmillionen darauf hingearbeitet. Seit der harmonischen Konvergenz, 16./17. August 1987, ist die vierte Dimension im irdischen Körper verankert und fünf Jahre später aktiviert worden. Dank ihrer uuuGesamtentwicklung kann die Erde in „kurzer Zeit" gleich in die fünfte mDimension wechseln. Der Photonennnengürtel, in dessen Einflussbereich wir nun eingetreten sind, unterstützt uns beim Transmutations-/Transformationsprozess.

Die Stationen meines Transformationsprozesses sind Bestandteil dieser Aufzeichnungen. Erst beim Schreiben dieses Kapitels kommen langsam wieder Erinnerungen meiner „wahren Aufgabe" in mir hoch. Mir ist bewusst, die Zeit drängt, und um mir dieser Erinnerungen gewahr zu werden, ist wieder „Heiliges Schweigen" angebracht. Nur in der Stille kann die Stimme der Quelle klar und deutlich wahrgenommen werden. „Die Weisheit der Sprache" Teil II wird somit auch den Titel: „Die Weisheit der Sprache der Quelle" erhalten.

Bevor dieses Kapitel entstand, waren drei Tage dem „Heiligen Schweigen" gewidmet. Kein Wort - kein Ton, denn wenn das Bewusstsein nur aus Worten besteht und nicht aus Stille, bleibt das Unbewusste unbewusst. In der Stille finden wir den „Inneren Schatz" - dort ist das Licht, denn „Heiliges Schweigen" ist des Todes Meister. Befreien wir uns von Worten, und wir verstehen wirklich Worte. Beenden wir das Sprechen und hören auf zu denken und alles wird verständlich.

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